Verschleißbeständige Hochleistungswerkstoffe werden angewendet in der Rohstoffgewinnung, bei der Exploitation von Ölfeldern, beim Abbau von Ölschiefer sowie im Braun- und Steinkohleabbau. Im Bereich der regenerativen Energiegewinnung werden sie beispielsweise für geothermische Tiefbohrungen eingesetzt. Verschleißbeständige Hochleistungswerkstoffe stellen eine wesentliche Komponente für die technologisch-wirtschaftliche Energiegewinnung dar, da beispielsweise Bohrwerkzeuge massiven Verschleißangriffen unterworfen sind. Konventionelle Verschleißschutzlösungen stoßen bei derartigen Beanspruchungen an ihre Leistungsgrenze, so dass maßgeschneiderte Werkstofflösungen bereitgestellt werden müssen.
Die H.C. Starck GmbH bietet Werkstoffkomponenten für diese Anwendungen an und kann deshalb aus diesem Spezialwerkstoffbereich mit Erfahrung berichten. Neben den theoretischen Grundlagen stehen praktische Anwendungen im Fokus dieser Veranstaltung, die sich im vergangenen Jahr positiver Resonanz erfreuen hat. Ergänzt wird die Vorlesung durch eine Exkursion zum Entwicklungs- und Produktionsstandort des Unternehmens in Goslar.
Die Blockveranstaltung Verschleißbeständige Werkstoffe für Tiefbohrung und Bergbau beginnt am 12. Februar im Institut für Schweißtechnik und Trennende Fertigungsverfahren (ISAF). Interessierte Studierende werden gebeten, sich im Stud.IP für dieses Veranstaltung anzumelden.
Kontakt:
TU Clausthal
Institut für Schweißtechnik und Trennende Fertigungsverfahren
Dipl.-Ing. Lukas Lau
Telefon: 05323 - 72 3520
E-Mail: Lau@isaf.tu-clausthal.de